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Going Vegan

Dieser Blogbeitrag enthält wegen Nennung Werbung.

Ich möchte wirklich nur meine Erfahrungen teilen und einen Denkanstoß setzen.

Es ist mir wichtig, Leute, die nicht vegan leben, zu nichts zu zwingen oder überzeugen zu müssen, denn das letzte, was wir brauchen, ist jede Art von negativer Aufmerksamkeit - leben und leben lassen ist meine Devise.

Ich möchte dir allerdings schon die Augen öffnen. Wir müssen einfach einen Weg finden, wie wir alle auf eine ehrliche und positive Weise zusammenkommen können, ohne andere dazu zu drängen und dadurch möglicherweise abzubringen, sich zu verändern.

Deshalb möchte ich dir von meinen Erfahrungen erzählen und das Einzige, worum ich dich bitte ist - lies meinen Blogbeitrag sorgfältig durch.

 

Wenn du irgendwelche Fragen hast kannst du mich gerne direkt anschreiben (Instagram oder E-Mail). 📧

Warum ich mich für VEGAN entschieden hab?

Ich habe Tiere schon immer geliebt, seit ich ein kleiner Knirps war…ja, ich war mal kleiner 😄

Wir hatten immer Haustiere: Katzen, Hasen, Meerschweinchen, wir hatten sogar Hühner!
Meine Großeltern haben einen Bauernhof und meine Geschwister und ich verbrachten viel Zeit dort.
 
Aber wir haben uns nie über unsere Essgewohnheiten Gedanken gemacht.
Unsere Eltern essen die gleiche Mahlzeit und sie sagen einem, dass es gesund ist und dich stark macht.

Sie wussten es einfach nicht besser!
 
Das erste Mal, dass ich mich mit veganer Ernährung auseinandersetzen musste, war, als ich einen Privatarzt aufsuchte, 
um meine Blutwerte und Hormone zu überprüfen. Die Kurzversion: Es war eine Katastrophe!!!
Er bat mich, mich 3 Monate lang vegan zu ernähren und jeden Tag Leinöl zu verwenden. 
Die Kochbücher von Attila Hildmann waren da echt meine Rettung!
Als wir nochmal alles überprüft haben war ich mehr als überrascht: 
Die Werte waren plötzlich alle überdurchschnittlich gut! 
 
Aber ich habe nicht daraus gelernt - niemand ist perfekt, verurteil mich nicht!
Ich kochte immer noch hin und wieder vegane Mahlzeiten, aber ich aß auch gerne ein Steak oder Beef Tartar.

 

Nach einem Jahr hin und her zwischen vegan sein und Fleisch und Milchprodukte essen – innere Unklarheiten wie: 
Ok, ich weiß, dass es nicht gut für meinen Körper ist, aber es passt genau zu meinen Makronährstoffen 
(Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate), die ich für meinen fitten Lifestyle brauche ... 
Mein Fokus lag mehr auf Muskelaufbau sowie Tracken der Makros und Kalorien.
 

Vor über einem Monat sagte mir der Arzt erneut, ich solle den Fokus wieder gezielter auf das, was ich esse legen,
und ich sollte mir auch Zeit für mich selbst nehmen, den Stress des Alltags rausnehmen und andere Ansichten betrachten.
 

Wie stelle ich meine Ernährung um?

Ich habe nicht zuerst Fleisch weggelassen, dann Milchprodukte oder Fisch und so weiter ...
Ich wusste, wenn ich meine Essgewohnheiten wirklich ändern will, muss es "alles oder nichts" sein,

und das hat sich tatsächlich als der beste Weg für mich erwiesen.

Vielleicht ist es für jemand anderen einfacher, kleine Änderungen vorzunehmen, wie:

Ich werde nur mehr einmal / zweimal die Woche Fleisch essen!

und das ist auch super!
Jeder muss selbst herausfinden, was am besten funktioniert, und das ist perfekt, weil du anfängst zu überdenken 
und du machst deine eigenen Erfahrungen, du baust deine eigene Meinung auf und du erkennst, 
dass Veganismus so viel mehr ist als "keine tierischen Produkte zu essen".

Was ist mit mir passiert?

Ich habe mich ehrlich gesagt nie besser gefühlt.
 
Ich habe immer mit Probleme mit meinem Energielevel gehabt!
Nach dem Mittagessen wollte ich mich immer ins Bett legen und den restlichen Tag schlafen.
Mir war öfters schwindlig und manchmal hatte ich Kopfschmerzen ohne einen bestimmten Grund.
Mein Bauch war auch oftmals sowas von aufgebläht, ich fühlte mich wie eine Schwangere im 4. Monat! 

Ich dachte, so ist mein Körper eben und ich kann nichts daran ändern.
 
All diese Probleme sind verschwunden, als ich vegan wurde.
Meine Haut ist viel reiner geworden, meine Energie explodiert nach dem Mittagessen 
und ich habe nicht mehr dieses "Oh mein Gott, ich bin so voll, dass ich mich nicht mehr bewegen kann" - Gefühl.
 
Da der Körper einige Zeit benötigt, um sich an diese andere Ernährungsweise zu gewöhnen, 
dauerte es ungefähr 2 Wochen bis ich sichtlich weniger aufgebläht war.
 
Es gibt auch Nachteile. 
Manche Menschen haben möglicherweise Probleme, deine Veränderung zu verstehen. 
Ich denke, das ist ein ziemlich großes Problem unserer Gesellschaft 
- erstmal alle anderen Ansichten abzulehnen, anstatt die Motivation der Person 
zu hinterfragen und sich ordentlich zu informieren.

Das willst du auch?

Eine Sache, die ich dir wirklich ans Herz legen möchte, ist, Dokumentationen anzuschauen.

 

Für sehenswert empfinde ich:
  1. Cowspiracy
  2. Gabel statt Skalpell
  3. What the Health
  4. Unser täglich Brot
  5. Food, inc.
  6. Hope for all
 
Ich weiß, dass nur wenige Lust darauf haben, einerseits weil es grausam ist (wie die Wahrheit meistens ist) und andererseits will niemand dasitzen und konzentriert zusehen müssen.
Ich sag es dir ganz ehrlich - es ist absolut sehenswert! Es hat mich wachgerüttelt!

 

Wenn du dir diese Dokumentationen ansiehst, wirst du die Tiere in Angst sehen, du wirst sehen, 
wie ihre Schwänze zwischen ihren Beinen zittern, wie sie geschlagen, gefoltert, vernachlässigt werden.
Wenn du deren Lebensbedingungen siehst: in Käfige eingepfercht, sie können nicht wirklich atmen, 
sich nicht einmal bewege, Narben, Blut und Eiter am ganzen Körper von Wunden, 
die nicht versorgt wurden, Anomalien, weil sie aufgrund ihres Geheges nicht artgerecht wachsen konnten 
oder sie wuchsen zu schnell wegen Wachstumshormonen, Babys werden gleich 
nach der Geburt von ihren Müttern getrennt und die Mütter weinen auf der Suche nach ihren Babys, 
ich denke, das ist genug, um jemanden innerlich zu treffen und zu bewegen, 
und das ist für mich auch der erste Schritt, dass du ständig daran erinnert wirst, warum du vegan lebst.
Wenn du mit dir ringst, in ein Junk-Food-Restaurant zu gehen, weil es doch eh jeder macht, 
denk an die Filme und du hast sofort keine Lust mehr auf diesen Mist! 
 

Wenn du dir die Filme anschaust und dir wirklich die Zeit nimmst, um dort ohne Ablenkungen auf deiner Couch zu sitzen,
ganz ehrlich, ich glaube, dass du etwas spüren wirst, was wir alle haben
- und das ist einfach Menschlichkeit, unsere Liebe, unser Mitgefühl.

Die Lebensmittelindustrie ist krank!

Leider sind wir desensibilisiert worden!
Von Kindheit an sind wir konditioniert worden, uns emotional von Tieren, die wir essen zu lösen.
Wir formen das Hühnerfleisch zu Sternen, Dinosauriern und das macht es attraktiv für Kinder es zu essen.
Wir sagen ihnen, dass sie ihre Milch trinken sollen, wenn sie stärkere Knochen haben wollen und gesund sein wollen.
Eltern zeichnen ein Smiley mit Schlagsahne auf ihre Pfannkuchen, weil es ansprechend ist 
- so vertuschen wir die hässliche Wahrheit all dieser Lebensmittel!
 
Schaut euch doch im Supermarkt um wenn ihr durch die Gänge geht: Chips, Cerealien, Snacks, Süßes, Tiefkühlkost – Verpackungen, die strategisch leuchtende Farben, große Schriften 
und Cartoons sowie Tiercharaktere haben, um Kinder und deren Eltern zum Kauf zu verlocken.

Es ist nicht die Schuld der Kinder - unsere Lebensmittelindustrie macht Profit mit unserer Unwissenheit!
Einem Lebensmittel, das tierische Produkte enthält, einen lächelnden Tiercharakter auf der Verpackung zu verleihen, 
ist einfach eine Werbung, die total fehl am Platz ist! 🚫
Die Menschen würden von den Produkten angewidert sein, wenn Bilder von den Lebensbedingungen des Tieres 
und seiner Qual auf der Verpackung wären. 
Niemand würde es jemals kaufen!

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt!

  • Essen & Trinken
  • Kleidung

Pelz, Leder - wir wissen alle, woher es kommt. 

    Jeder hat irgendwann eine Lederjacke (sogar ich hab eine und 😍 ich liebe sie),
aber bitte kauf einfach die aus Kunstleder und sei glücklich damit!

Wolle ist ein recht kontroverses Thema.
Sie scheren nur die Wolle ab, also es tut nicht weh;
ABER wo denkst du, dass die Tiere hingebracht werden, nachdem sie keine Wolle mehr
produzieren können? Sie gehen zum Schlachthof!
Ich möchte nicht behaupten, dass es da draußen keine großartigen Leute gibt, die ihre Tiere scheren,
sie richtig behandeln und sie nicht töten, aber woher kommt denn die Mehrheit?
Nicht von diesen kleinen Höfen, sicher nicht!
Es kommt von großen Konzernen, großen Unternehmen, die so viel produzieren,
dass ihnen das Wohlergehen diese Tiere absolut egal sind.

  • Kosmetik und Toilettenartikel
Leute, es ist Licht am Ende des Tunnels!
In jedem Geschäft gibt es schon recht viele tierversuchsfreie und vegane Produkte. 
Wir bewegen uns in die richtige Richtung 🤗
 
Ich hoffe, dass du zumindest etwas von dem, was ich geschrieben habe, mitnehmen kannst.
Ich habe kein Problem, wenn Leute sagen: "Ja, aber wir sollen doch alles essen. Die Natur hat es so vorgesehen", 
aber meiner Meinung nach bedeutet „ein Allesfresser zu sein“ nicht, dass wir ein Tier auf grausamste Weise 
vernachlässigen, foltern, misshandeln, schlachten und schließlich töten dürfen!
Ich würde definitiv pflanzliche Produkte wählen, wenn ich durch das Essen eines Tieres zu einem Leben voller Leiden beitrage!
 
Mach dir deine eigenen Gedanken, überdenke alte Gewohnheiten und ich hoffe, 
dass du eine wirklich mitfühlende Entscheidung in deinem Leben treffen wirst, 
weil es kein besseres Gefühl gibt, als zu wissen, dass du in dieser Welt weniger Leid schaffen kannst.

Täglich achten deine Mitmenschen darauf wie du denkst, sprichst und handelst. Du kannst also viel mehr bewirken als du für möglich hältst!
 

 

 

Hilf mit, die Welt zu einem besseren Ort zu machen ❤️

Going Vegan

Vegan - just a hip lifestyle symptom or a valuable contribution to our environment?
Today’s blog will be all things vegan. I hope that if you’re even not trying to go vegan that you learn something. 😊

 

I really just want to inform you and share my experiences.

And by the way, please don’t attack people who aren’t vegan because the last thing we need is any kind of negative attention towards ourselves. 
Live – and let live.

We are trying to do something that’s so amazing for the planet and everything on it so we need to figure out a way that we can all come together in a really positive way without scaring people away from potentially making a life change.

So that’s why I want to show you my life change and all I ask you for is – read this carefully and make up your own mind.

 

If you have any questions please contact me 📧

 

 

Why I decided to be vegan?

I’ve always loved animals – since I’m a baby! We always had pets like cats, rabbits, guinea pigs, we even had chickens!

My grandparents have a farm and me, my sisters and my brother spent a lot of time there.

But we never thought about our eating habits because, you know, your parents are having the same meal and they are telling you that it’s healthy and will make you oh so strong.

 

THEY JUST DIDN’T KNOW IT ANY BETTER.

 

First time I got in touch with being vegan was when I visited a private doctor to check my blood values and hormones. The short version: It was a disaster!!!

He asked me to eat vegan for 3 month and also to use linseed oil every day.

Then we checked everything again and BOOM! What a difference, so much better!

 

But I didn’t learn from it – no one’s perfect, don’t judge me!

I still indulged vegan meals, but I also loved to eat a steak or beef tartar.

 

After one year going back and forth between being vegan and eating meat and dairy – teetered with it all the time like: “Ok, I know it’s not good for my body but it fits right to my macros which I need for my fit lifestyle...”

My focus was more on growing muscles, counting macros and calories instead of seeing this as one big matter which goes hand in hand with EVERYTHING!

 

So, over a month ago the doctor told me to shift the focus back to what I eat again and I also should take time to find myself and open up my mind.

 

 

How I went vegan?

I didn’t start by cutting out meat first, then dairy or fish and so on…

I’ve known that when I really want to change my eating habits it has to be like “all or nothing” and this actually has shown to be the best way for me.

Maybe for someone else it would be easier to make little efforts like 

 

“I’m going to only eat meat one or two times a week”

 

and that’s great as well!

Everyone has to find out for himself what works the best and that’s perfect because you start thinking and you’re making your own experiences, you build your own opinion and you realize that being vegan is so much more than “eating no animal products”.

 

 

Pros & Cons

I’ve never felt better and here’s why:

 

I’ve always struggled with energy!
After having lunch I could literally sleep all day.

I was always dizzy, lightheaded, I had headaches sometimes without a specific reason.

I also had problems with getting bloated randomly.

 

I thought, that’s the way my body was and that I couldn’t change it.

 

All those problems were gone when I became vegan.

My skin cleared up so much, my energy explodes after lunch and I don’t have that “Oh my gosh, I’m so full I can’t move” – feeling anymore.

As the body needs some time to get used to its new fuel, it took 2 weeks till I was visibly less bloated.

 

There are also disadvantages. Some people might have problems with understanding your transition. I guess that’s a rather human problem –
first refusing different views instead of scrutinizing other’s motivations.

 

 

How to start?

One thing that I really want to promote to you is to watch documentaries like:

·      Cowspiracy

·      Forks over Knives

·      What the Health

·      Our daily Bread

·      Food, inc.

·      Hope for all

 

I know no one really wants to do it, because it’s hard (like truth is mostly) and no one wants to sit there and watch concentrated.

I’m telling you – it’s absolutely worth watching! It has given me a wake-up call!

 

Watching those documentaries, you’ll see the animals in fear, you’ll see them shaking tails between their legs, you’ll see them being beat, tortured, neglected.

If you see the living conditions that they have: boxed up in cages, can’t even breathe, can’t even move, scars, blood and pus all over their bodies from wounds that haven’t been supplied, abnormalities because they can’t grow due to their enclosure or grow to fast because of growth hormones, babies being ripped from their mothers right after birth and the mothers are crying looking for their babies, I think that’s enough to make anybody truly upset and that, for me, is the first step if you want a constant reminder on why you are vegan.  
If you’re struggling from going to a junk food restaurant you need to have something in your mind that every time you think of that kind of food, you can cancel it out.

 

If you watch the films, take the time out of your day to sit there on your couch, without distractions, all hands down, I feel like you will tap into something that we all have – and that’s simply humanity, our love, our compassion.

 

 

Our food industry is sick!

Sadly, we’ve been desensitized!

From childhood on we are conditioned to detach from animals.

We shape the bodies of chickens into stars, dinosaurs and this makes it appealing for kids to eat.

We tell them to drink their milk if they want stronger bones and want to be healthy.

Parents draw a smile face with whipped cream on their pancakes because it’s appealing – so, we are disguising the ugly truth of all these foods!

 

We go to the grocery store. We walk down the aisles of crisps, cereals, snacks, frozen meals –
stuff that strategically have bright colors, big font and animals as characters turn on to lure the kids in on that packaging.

 

         It’s not the kids fault – our food industry is just making profit with their unawareness.

 

To put a smiling animal character on a package of food that contains animal products is a huge false advertisement!

People would be disgusted by the products if there would be images of the animal’s living conditions and their torment on the packaging.

 

Veganizing your life

·      Food

·      Clothing
Fur, leather – we all know where it comes from. Everybody at some point in time has a leather jacket (even I have one and I love it) so just go for the faux leather and be happy with your clothes.

Wool is kind of like a controversial topic. They just shear the wool off so that doesn’t hurt; BUT where do you think the animals go after they can’t produce wool anymore? They go to slaughterhouse!
Not to say, that there aren’t great people out there who shear their animals, treat them right and don’t kill them, but where does the majority of it come from? Not them, not at all!

It comes from big corporations, big businesses who have produce at such a large rate where they don’t care about those animals.

·      Cosmetics and toiletries
There is light at the end of the tunnel!
You can find so many cruelty-free, not animal tested and vegan products in every shop – so, we’re moving in the right direction 
🤗

 

 

 

I hope that you could at least took something from what I wrote in a positive way.
I have no problem when people say: “Well, we’re supposed to eat it all” but in my opinion being an omnivore doesn’t mean that we
neglect, torture, abuse, beat and eventually murder an animal in the cruellest way possible!

           

           I’d rather choose plant products if by eating an animal means that I contribute to a life full of suffering!

 

Open up your mind, break out old habits and I hope that you’ll make a really compassionate decision in your life because
there is no greater feeling than knowing that you created less suffering in this world.
You are sending a message to your fellows and if you don’t create a demand for something there will be less supply – that’s how the world works.

 

Let's do this together and let's make the world a better place ❤️

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Kommentare: 1
  • #1

    Lynn (Montag, 25 Juni 2018 20:22)

    Wow!!!
    Erst dachte ich mir: echt ganz schön viel Text, aber du machst das so gut! Du schreibst wirklich gut, mach weiter damit Liebes �